Die Ausstellung

Auf einer Expo lassen sich Wartezeiten nicht vermeiden. Deshalb bietet der Deutsche Pavillon schon in der Warteschlange interessante Möglichkeiten: Blicke in den Föderalismus mit seinen 16 Bundesländern. Jedes einzelne stellt sich vor – auch mit Exponaten, die Spaß machen.

Während die Besucher auf den Einlass warten, werden sie „immatrikuliert“, schließlich sind wir auf einem Campus! An einem Terminal gibt man den Vornamen, das Herkunftsland und die bevorzugte Sprache an – Deutsch, Arabisch oder Englisch. Alle erhalten ein Namensschild, das sie durch den CAMPUS GERMANY begleitet und eine wichtige Rolle spielt.

In der „Einführungsveranstaltung“ in der „Welcome Hall“ wird die wissenschaftliche Grundlage des Deutschen Pavillons erklärt: Willkommen im Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen! In Dubai wollen wir zeigen, dass der Mensch nicht nur zerstörerisch auf den Planeten wirkt, sondern auch die Fähigkeit hat, die Entwicklung dank seiner Intelligenz und Kreativität wieder ins Positive zu drehen, wenn die Menschen – wie es das EXPO-Motto nahelegt – die Kräfte bündeln.

Der Weg über den CAMPUS GERMANY führt durch das „Energy Lab“, das „Future City Lab“ und das „Biodiversity Lab“. Während alle dieses „Curriculum“ durchlaufen, können sie sich von Fachleuten zu Spezialisten, dann zu Experten und schließlich zu Koryphäen entwickeln. Wer die drei Themenkomplexe meistert, macht einen entscheidenden Schritt für ein nachhaltiges Leben.

Am Ende haben alle erfolgreich das Curriculum des CAMPUS GERAMNY durchlaufen. Das muss mit einem angemessenen Abschluss begangen werden: in der „Graduation Hall“, der Show am Ende des Gangs durch den CAMPUS GERMANY, erleben alle, dass sie mehr verbindet als sie trennt. Alle nehmen auf Schaukeln Platz. Angeleitet von einem Host oder einer Hostess gilt es nun, die Schaukeln in einen Takt zu bringen. Die Botschaft lautet: Schon kleinste Bewegungen – minimales Engagement im übertragenen Sinne – können Großes bewegen, wenn man sich zusammentut.